Die globale Verfestigung von weißen Privilegien

Der Vortrag führt die Teilnehmer*innen in eine afrikanisch-orientierte Kritik an dem Diskurs und der Politik von Entwicklungszusammenarbeit (Entwicklungshilfe) ein. Diese Paradigmen, Erzählungen, Instrumente, Konsequenzen und Ergebnisse werden aus einer afrikanischen Perspektive analysiert, welche die Teilnehmer*innen ermutigen sollen, ihre eigene Rolle in diesem vom System geförderten globalen Strukturen zu reflektieren.

Zur Person: Senfo Tonkam wurde als ehemaliger Student*innenenführer in Kamerun verfolgt und ins Exil gezwungen wegen seines Kampfes gegen den westlichen Neokolonialismus und die pro-westlichen Diktaturen in Afrika. Als politischer Flüchtling, Gelehrter und Community-Aktivist ist er Gründer der „Black Nation in Babylon-Germany“ und des Vereines „AFRICA UNITED SPORTS CLUB e.V.“ Früher lehrte er an der Universität Hamburg Antirassismus und Interkulturelle Kommunikation. Derzeit ist er als Sozialarbeiter tätig und arbeitet überwiegend mit Geflüchteten, Migrant*innen und den sogenannten „Papierlosen“ – auch im Bereich des Empowerments. Außerdem ist er Fußballtrainer und Referent. Senfo Tonkam ist ein politischer Analyst und Coach, der ausführlich  über soziale Bewegungen und Befreiungsbewegungen auf der ganzen Welt recherchiert und referiert. Er unterstützt aktiv Student*innenbewegungen, Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen, politisch verfolgte Aktivist*innen und Geflüchtete in Afrika und der Diaspora.

Termin: 12.01.2021, 18:00-20:00 Uhr

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