Kontinuierlicher Rassismus seit den 80ern aus Perspektive der Betroffenen

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Er versucht seit 2007 bei jeder Gelegenheit die Perspektive der Betroffenen, seine Perspektive, in den Vordergrund zu bringen. Sein Ziel ist es die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt statt mit den Täter*innen. Wir interessieren uns immer für die Täter*innen, doch was ist mit den Opfern und Überlebenden? Dass dies so ist, ist ein kollektives Fehlverhalten dieser Gesellschaft, der Medien und der Politik. Dies ist zu ändern. Genau diese Lücke in der Gesellschaft versucht Ibrahim Arslan mit seinen Vorträgen und seinem Widerstand zu füllen: „Opfer und Überlebende sind keine Statisten, sie sind die Hauptzeug*innen des Geschehenen“ – Ibrahim Arslan

Zur Person: Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, Aktivist und mitwirkende Person beim Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, Botschafter für Demokratie und Toleranz.

Termin: 16.11.2020, 18:00-20:00 Uhr

Hinweis: Dieser Vortrag wird simultan gedolmetscht (Deutsche Gebärdensprache-Deutsche Lautsprache)

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